Neue Leitlinie ” ReMoS” 2015 über die Rehabilitation der Mobilität nach Schlaganfall

Wichtigste Aussage der Leitlinie:

Zur Verbesserung der Gehfähigkeit ist die hohe Zahl der durchgeführten Schritte (Wiederholungen) ein wesentliches Wirkprinzip. In den internationalen Leitlinien werden 500 bis 1000 Schritte täglich empfohlen, um die
Gangfähigkeit zu erreichen.
Bei nichtgehfähigen Schlaganfallpatienten sollte intensives Gehtraining, falls verfügbar und realisierbar unter Einschluss eines Gangtrainers erfolgen. (Peurala et al. 2009). Endeffektoren haben bessere Ergebnisse gezeigt wie
Exoskelette. (Mehrholz 2007)
Bei (eingeschränkt) gehfähigen Schlaganfallpatienten sollte ein intensives Gehtraining – konventionell oder unter Einschluss des Laufbands (möglichst progressiv) erfolgen.
Bei chronischen Patienten wird generell intensives Gehtraining empfohlen, mit oder ohne Laufband.
Erwähnt und empfohlen wird auch die sehr frühe Versorgung mit Orthesen, idealerweise mit funktioneller Elektrostimulation. (Hesse et al. 1996; Barrett et al. 2009)
Wenn das Gehen verbessert werden soll, muss intensiv das Gehen geübt werden. (Quelle: Newsletter HSH Lamprecht, Oktober 2017)

Hier finden Sie die Kurzfassung der Leitlinie ( Quelle: physio-deutschland.de)